Adler – Er
ist nach indianischem Glauben der Bote, der göttliche
Botschaften auf die Erde bringt. Er kommt der Sonne (als
göttliches Symbol) am nächsten. Seinen scharfen
Augen entgeht keine Bewegung am Boden, selbst wenn er sich
in großer Höhe befindet. Er sucht seine Beute
nicht auf dem Boden hockend - nur wenn er sich vom Boden
erhebt und in die Lüfte steigt kann er sich einen Überblick
verschaffen. Er verkörpert
Freiheit, Weitblick, Spiritualität, Majestät
und Stolz.
Blume -
Die geöffnete Blüte steht für Schönheit, Wachstum und
Entfaltung. Die Knospe für das Potenzial von Schönheit,
Wachstum und Entfaltung
Berg – der Berg verbindet auf einer sehr materiellen Ebene
den Lebensraum des Menschen, mit dem des Himmels. Auf einem
hohen Berg ist der Mensch dem Göttlichen augenscheinlich
näher als auf der flachen Ebene. So ist der Berg auch
Symbol für den Aufstieg des menschlichen Bewusstseins,
die Fähigkeit sich weiter zu entwickeln, spirituell
zu wachsen. Die Besteigung eines hohen Berges kann ein mystisches
Erlebnis sein: Man lässt sein kleines Leben unter sich
und steigt der Sonne entgegen. Ein Berg ist jedoch auch
Symbol für ein schier unüberwindliches Hindernis
(„ein Berg von Arbeit“). Der Gipfel ist Symbol
für Erfolg, spirituelles Gewahrsein, Meisterschaft. Delphin -
er verkörpert Lebensfreude, Freundschaft, Gemeinschaftssinn.
Viele Esoterische Schulen glauben, dass in Delphinen Engel
inkarniert sind. So ist der Delphin auch Sinnbild für
die Verbindung von Himmel und Erde. Die Menschen, die sich
von dessen Kraft tragen lassen sind Mittler zwischen der
Welt der Menschen und der Schöpferkraft. Dreieck - Das
Dreieck symbolisiert die Auflösung der Gegensätze. Zwei Gegensätze
oder Kräfte verbinden sich zum harmonischen dritten Punkt.
Die Dreiheit wird in der Spiritualität durch die Dreieinigkeit
von Vater – Sohn – heiliger Geist dargestellt. Ist die Spitze
des Dreiecks nach oben gerichtet, symbolisiert es männliche,
aufsteigende, erhöhende Eigenschaften, sowie Feuer und Luft.
Ist eine Seite des Dreiecks offen: Tor zur göttlichen Welt,
göttliche Segnungen werden uns zuteil; die Verbindung vom
weltlichen zum göttlichen Teil in uns wird vertieft.
Flammen/Feuer– Feuer ist das Symbol für Transformation –
Materie wird in einen feinstofflichen Zustand transformiert:
Aus Holz wird Licht, Wärme und es bleibt Asche übrig.
Feuer kann zerstören aber auch mit seiner Wärme
Leben erhalten. In vielen alten Kulturen wurde mit Feuer
gereinigt. Der Blick in ein Kaminfeuer beruhigt den Geist
– die Gedanken kommen zur Ruhe. Spirituell betrachtet
bewirken die Flammen des Feuers in uns eine mystische Reinigung
und bringen uns geläutert und frei von Altem in unser
göttliches Selbst. Kelch / Gral -
Der Kelch ist ein Symbol des Lebens und gibt den Hinweis
auf
einen
Neuanfang. „Er ist das Symbol göttlicher Gnade, Barmherzigkeit und
Vergebung. Die Suche nach dem Gral ist der Inbegriff der
Suche nach göttlicher Erleuchtung, nach Erlösung aus unserer
Zerrissenheit und damit nach dem Zustand begnadeter, tiefer
innerer Ruhe, Harmonie und Geborgenheit.“ Aus: Hajo Banzaf
– Das Tarot-Handbuch.
Zitate aus dem Buch: "Der Gral" von John Matthews:
Der Gral ist ein Symbol für die innere Suche des Menschen
nach Vollkommenheit und Einheit mit Gott. Der Gral verwandelt
jene, die nach ihm suchen, in spirituelle Wesen. Wie in
den Gralslegenden muß es einen Berührungspunkt zwischen
dem Göttlichen und dem Menschen geben, wobei ersteres hinunterreicht
und letztere hinaufreichen. In der Mitte treffen sie zusammen,
und das ist die Erde, der Mittelpunkt des kelchförmigen
Grals.
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Komet - Zunächst
einmal Lexikonwissen: Ein Komet ist ein Himmelskörper geringer
Masse, meist eine lose Anhäufung von Meteoriten, kosmischem
Staub, Eispartikeln und Gasen Der Komet umwandert die Sonne
auf einer oft lang gestreckten elliptischen Bahn oder kommt
auf einer Parallelbahn aus dem interstellaren Raum, in den
er nach Durchlaufen der Sonnennähe wieder zurückkehrt. Er
besteht aus dem Kern und der ihn umgebenden, diffus leuchtenden
Koma. Bei Annäherung an die Sonne entwickelt sich
meist ein Schweif aus Kohlenoxid- und Stickstoffionen.
Der Komet dient hier als Symbol für einen wahren Kern, der
auch eine Anhäufung unterschiedlichster Qualitäten ist.
Sinngemäß umwanderst du als der Komet die Liebe, die Schöpferkraft
(in unserem Universum ausgedrückt durch die Sonne) in einer
schier endlosen Bahn, immer wieder an den Ausgangspunkt
zurückkehrend. Einige, die sind wie du, kommen von weit
her, um einen kurzen Blick auf die Liebe zu werfen, ihren
Fortschritt, ihren Bestand aus einer abgetrennten Sicht
zu beurteilen und um sich dann wieder weiter zu entfernen
– auch, um die weitere Entwicklung abzuwarten. Dieser Kreislauf
hat also etwas Zwangsläufiges und kann nur durch deine selbstbewusste
Entscheidung und durch diszipliniertes Arbeiten im Dienst
der Liebe und an sich selbst (am eigenen Selbst) durchbrochen
werden. Um sich der Liebe auf Dauer nähern oder gar mit
ihr verschmelzen zu können, muss diese (eine solche) Welt
sich „aus der Bahn werfen“ lassen, muss ein solcher
Mensch bewusst seine gewohnte (intellektuelle) Bahn
verlassen
und
auf direktem Weg auf die Liebe zusteuern, besser
noch: sich durch die Liebe steuern lassen und ihr
so seinen
Tribut zahlen. Das menschliche Selbst leuchtet besonders
hell,
wenn es den Glanz der Liebe frei widerspiegelt und
es verblasst, wenn die Liebe in den Schatten gestellt
wird
um des Beweises
willen.
Kreis
- Der Kreis
ist ein altes Symbol für die Einheit, die Ganzheit, Gott und
das „Ich Bin“. Der Kreis bietet im inneren Schutz und Geborgenheit,
nach außen Abgrenzung. Der Kreis lehrt uns auch in unsere
Mitte zu kommen und dort unsere wahre Stärke zu finden.
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Kreuz – das Kreuz
verbindet die Welt der Materie mit der des Himmels. So ist
es im Christentum zu einem Symbol des Todes und der Auferstehung
geworden. Das Kreuz kann die Richtung weisen, es ordnet
die Welt (in vier Teile). Im Gleichgewicht ist das Kreuz,
wenn alle Teile gleich lang sind. Im Christentum ist so
eine Überbewertung der materiellen Welt zu finden (längerer
unterer Teil des Kreuzes).
Lemniskate -
Die Lemniskate ist das Zeichen der Vollendung, das Unendlichkeitssymbol.
Sie ist die symbolische Darstellung der Gegensätze, die,
von Irrungen befreit ein Ganzes geben. „Entwirrt“ ergibt
die Lemniskate eine Ellipse. Die Lemniskate ist der Versuch
die Dualität, die in und aus der Einheit entstand, darzustellen.
Sie ist auch ein Symbol des ewigen Kreislaufs, des auf
und
ab, durch dessen Rhythmus Schwingung erzeugt wird.„Wenn
wir uns rhythmisch im Einklang mit unserer Natur befinden,
kann uns nichts etwas anhaben. Die Vorsehung ist mit
uns eins; sie sorgt für uns und führt uns zu unseren neuen
Horizonten. Spirituell sein bedeutet, im Rhythmus zu sein.“
aus: Anam Cara Das Buch der keltischen Weisheit - von John
O´DonohueWenn
uns klar wird, dass die Dualität notwendig ist für unsere
Existenz auf diesem Planeten, können wir auch erkennen,
dass unsere inneren wie äußeren Gegensätze die Pole sind,
die die fürs Leben notwendige Spannung erzeugen. Diese Gegensätze
in uns in Balance zu halten, nicht zu bekämpfen ist die
große Aufgabe der wir uns stellen müssen. Das Laufen auf
dem Grat eines Berges erfordert ständiges Wachsamsein und
Konzentration, ein unbedachter Schritt genügt um den Halt
zu verlieren und in die Tiefe zu stürzen. Somit ist ein
Leben im Gleichgewicht in keinem Fall fad und langweilig.
Es ist ein ständiges spielerisches jonglieren mit den Extremen.
Diese Thematik wird im Tarot durch die Karte „zwei Münzen“
dargestellt. Waite deutet die Karte folgendermaßen: spielerischer
Umgang mit Problemen, Heiterkeit, Neuigkeiten, Notwendige
Anstrengungen, um ins Gleichgewicht zu kommen. Linie – Die Linie in der Horizontalen symbolisiert die
Materie, sie grenzt ab, kann aber auch Vergangenheit mit
der Gegenwart
oder Zukunft verbinden. Wir die Linie zu einem Balken,
steht sie für starke Blockaden. Die Linie in der Vertikalen
verbindet Himmel und Erde, sie symbolisiert aufsteigende
oder absteigende Kräfte, je nach ihrer Ausrichtung.
Die diagonale Linie, die von links Unten nach rechts Oben
verläuft, symbolisiert (im westlichen Kulturkreis)
aufsteigende Kräfte.
Lotosblüte
-
Die Lotusblüte gilt von jeher als göttliches Symbol in Indien.
Ihre sich öffnenden Blütenblätter deuten die Entfaltung
der Seele an, und ihre aus dem Schlamm aufsteigende Schönheit
versinnbildlicht eine hohe geistige Verheißung. (aus:
Autobiographie eines Yogi von Paramahansa Yogananda)
Die Lotusblüte ist ein altes Symbol und steht für
geistige Erkenntnisse und Reinheit des Geistes. Physikalisch
gesehen bestehen die Blütenblätter einer Lotusblüte aus
winzigen Schuppen, so dass kein Schmutz an ihr haften bleibt.
Alles tropft im wahrsten Sinne von ihr ab. Die Lotusblume
wächst meist in sumpfigen, stehenden Gewässern und ist dennoch
nie beschmutzt. Die Umgebung in der sie wächst, kann ihrer
Schönheit und Reinheit nichts anhaben.
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Elisabeth Bond "Symbole - Lichtvolle Zeichen" /
1998 Buchverlag Lokwort, Bern
Omraan Mikhaël Aïvanhov "Die geomtrischen
Figuren und ihre Sprache"/ 2003 Prosveta Verlag
I. Schwarz-Winklhofer und H. Biedermann "Das
Buch der Zeichen und Symbole" / Graz 2004, 5. Aufl. ; Fourier Verlag
Manfred Lurker "Lexikon der Götter und Symbole
der alten Ägypter"/ 2003 Scherz Verlag
Heike Owusu "Symbole der Indianer Nordamerikas" /
2002 4. Aufl. Schirner Verlag
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