Viele
Menschen haben den Platz in ihrer Familie noch nicht
gefunden. Sie leben oftmals unbewusst Muster, die
nicht ihnen gehören und die sich immer wiederholen.
Oder sie sind mit Schicksalen von anderen Familienmitgliedern
verstrickt. Daraus können Krankheiten oder
seelischen Störungen resultieren. Eine Familienaufstellung
kann solche Muster und Verstrickungen an Licht bringen
und auflösen.
Bei
einer Familienaufstellung wird das innere Bild
der Herkunfts- oder Gegenwartsfamilie
des Aufstellenden nach aussen sichtbar gemacht.
Dazu sucht der Aufstellende Personen (Stellvertreter)
aus der Teilnehmergruppe für die Mitglieder
seiner Familie und für sich selber aus und
stellt diese intuitiv im Raum in Beziehung zueinander.
Die Stellvertreter können körperlich und
emotional die Wirkung dieses Platzes im Familiensystem
wahrnehmen. Es kommen hier oftmals unbewusste Schicksalsbindungen
ans Licht, die über mehrere Generationen hinweg
reichen können. Aus diesen Bindungen können
unglückliche Beziehungen, Folgeschicksale,
Übernahme fremder Schuld, Identifikation mit
ausgeschlossenen Familienmitgliedern oder Krankheit
resultieren.
Durch
Veränderung
dieses Bildes wird versucht, ein Lösungsbild
zu schaffen, in dem alle Familienmitglieder einen
guten Platz erhalten und gewürdigt und geachtet
sind. Dieses Lösungsbild hat nicht nur für
den Aufstellenden eine positive Rückwirkung,
sondern auch für alle im System Beteiligten,
selbst wenn sie nicht bei der Aufstellung anwesend
sind.
Text mit freundlicher Genehmigungvon:
Jörg
Schmidt (Heilpraktiker mit eigener Praxis
in Ober-Mörlen)
Buchtipp: "Die Mitte fühlt
sich leicht an" - Vorträge und Geschichten.
Bert Hellinger, Kösel Verlag 1998
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